Mit unserer Arbeit zu KI und maschinellem Lernen sind wir bald am Ziel

Vor knapp einem Jahr veröffentlichten wir einen Blogbeitrag mit dem Titel „KI im Bestandsmanagement – möchten Sie die ersten am Ball sein?“ Wir berichteten ein wenig über die Bemühungen bei PromoSoft, SOLOs statistische Modelle mir künstlicher Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML, maschinelles Lernen) zu ergänzen. Der Ball ist also schon einige Zeit am Rollen und in wenigen Monaten wird er im Tor sein.


In Blogbeiträgen und Artikeln werden wir die Ergebnisse unserer Arbeit präsentieren und Ihnen zeigen, wie digitalisierte und automatisierte Einkaufsprozesse mit Hilfe von KI ein neues Level erreichen. Wir wissen bereits jetzt, dass es so kommen wird. Wir glauben außerdem, dass viele Unternehmen vor einem Szenenwechsel hinsichtlich der Rolle und Bedeutung ihrer Einkäufer und auch vor einer Veränderung der Sichtweise auf den Verantwortungsbereich ihrer Einkaufsabteilungen stehen.

Genau wie die Finanzabteilungen mit Hilfe von Business-Systemen in Schwung kamen, werden die Unternehmensleitungen auch den Einkaufsabteilungen gegenüber positiv eingestellt sein, wenn sie sehen, wie KI und ML einen neuen Mehrwert schaffen, der von großer Bedeutung für die Wirtschaftlichkeit und die Wettbewerbsfähigkeit ist.


Die mit SOLO digitalisierten und automatisierten Beschaffungsprozesse haben bereits zu einem gewissen Weckruf in den Führungsebenen vieler Unternehmen geführt. Die Erkenntnis, wie wichtig die Beschaffungsfunktion ist, wird noch verstärkt, wenn SOLO mit einer KI ergänzt wird. Davon sind wir überzeugt!

Ein großes Dankeschön an alle, die uns Testdaten zur Verfügung gestellt haben

Das KI-Projekt von PromoSoft wurde zusammen mit Hans Salomonsson von der Firma Machine Intelligence und Forschenden der Technischen Hochschule Chalmers (Chalmers Tekniska Högskola) durchgeführt. Die Integration einer KI in SOLO wurde durch eine Lösung ermöglicht, die Machine Intelligence für eine der großen Herausforderungen der Anwendungen von maschinellem Lernen entwickelt hat: Big Data (große Datenmengen) + Algorithmen + Rechenleistung.


Eine der Hürden für die breitere Anwendung von KI war, dass die Algorithmen umfangreiche Berechnungen für eine große Datenmenge durchführen müssen. Computer mit viel Rechenleistung erforderten teure Investitionen. Machine Intelligence hat es geschafft, den Kern der KI-Systeme so zu optimieren, dass sie schneller sind, weniger Rechenleistung benötigen und dabei genauso zuverlässig sind. Damit ist der Weg frei für branchenspezifische Anwendungen wie Einkaufs- und Bestandsmanagement-Systeme.


Eine wichtige treibende Kraft des Projekts war das starke Engagement unserer Kunden, die durch das Einbringen echter Daten, u.a. zur Verkaufshistorie (diese Daten wurden natürlich während der Entwicklungsarbeit verfremdet!), hervorragende Testbedingungen und Vergleiche verschiedener KI-Modelle ermöglichten. Ein herzliches Dankeschön an Sie!


Die KI macht SOLOs statistische Modelle noch schärfer

SOLO verwendet schon heute Algorithmen in Form von statistischen Modellen. Diese Kombination aus digitalisierten und automatisierten Beschaffungs- und Bestandsmanagement-Systemen hat für die Einkäufer zahlreiche Arbeitsschritte vereinfacht. Sie können intelligentere Einkäufe mit genaueren Prognosen tätigen, so dass die richtigen Artikel zur richtigen Zeit und mit in der richtigen Menge auf Lager sind. Sie sparen viel Zeit, binden weniger Kapital und behalten zugleich die volle Kontrolle über den gesamten Prozess.


Was nun passiert, wenn die KI ein Teil von SOLO wird, ist, dass die statistischen Modelle dadurch, dass die KI-Algorithmen kontinuierlich trainiert werden und lernen, wie der Beschaffungsprozess und das Bestandsmanagement optimiert werden können, noch genauer werden. Die Computer verbessern ihre Algorithmen also selbst, um immer bessere Kaufentscheidungen zu treffen. Das Prinzip lautet: Je größer die Datenmenge, desto genauer die Prognosen und die Präzision beim Einkauf. Daher wird die KI im Laufe der Zeit auch zu einem immer genaueren Werkzeug, wenn das System Zugriff auf die Verkaufsstatistiken mehrerer Jahre hat. Zudem wird es mit der KI möglich sein, die Folgen verschiedener externer Faktoren vorherzusagen. SOLO wird in der Lage sein zu entscheiden, welche Informationen relevant sind und vorschlagen, welche Artikel und Mengen Sie kaufen sollten. Das ist keine Utopie, sondern schon bald Realität!


Ist es gefährlich, Algorithmen die Kontrolle zu überlassen?

Zweifeln Sie als Einkäufer, ob Sie „KI-basierten Kaufentscheidungen“ vertrauen sollten? Kann ich meine Arbeit verlieren, wenn der Computer die Entscheidungen trifft? Wie funktioniert KI als Einkaufstool eigentlich? Die Fragen sind vielfältig und wir werden in verschiedenen Blogbeiträgen und Artikeln mehr darüber berichten und erklären, wie die Technologie des maschinellen Lernens funktioniert und Sie bei der Einkaufsarbeit unterstützen kann.


In der Psychologie gibt es einen Fachbegriff für die Zweifel, die man möglicherweise angesichts von KI und Algorithmen empfindet: Algorithm Aversion. Es geht darum, dass viele Menschen, unabhängig von der Branche, Entscheidungen, die durch Algorithmen getroffen werden, irrational skeptisch gegenüberstehen. Eine Umfrage des Beratungsunternehmens KPMG (aus dem Jahr 2018) zeigt, dass 2/3 der Unternehmensleiter Entscheidungsgrundlagen aus Datenanalysen ignorieren, wenn diese ihrer Intuition für wichtige strategische Geschäftsentscheidungen widersprechen.


Wir melden uns deshalb mit einem Blogbeitrag über die Perspektive der Unternehmensleitung auf die Einkaufsfunktion und die aktuelle Entwicklung zurück, in der KI der Vorstellung vom „digitalen Bestandsmanagement“ eine neue Dimension verleiht!

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